Unkraut im Garten: So vermeiden Sie den schwerwiegenden Fehler beim Entfernen
Wer einen gepflegten Garten haben möchte, muss wissen, dass Unkraut unaufhaltsam wächst. Manche Sorten sind invasiv und können Ihren Garten erheblich beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, Unkraut richtig zu erkennen und es gezielt zu bekämpfen.
Warum sprießt und vermehrt sich Unkraut in Gärten?
Ein Garten, egal wie groß oder klein, ist eine grüne Oase, die mit Farben und Düften verzaubert. Leider kann Unkraut diese schöne Fläche ruinieren. Es beeinträchtigt die Pflanzen und macht den Garten teilweise unbewohnbar.
Typische Unkräuter wie Mariendistel, Lorbeer oder Löwenzahn sehen zwar blühend aus, sollten aber dennoch schnell kontrolliert und entfernt werden, um eine Überwucherung zu vermeiden.
Gärtner betrachten Unkraut besonders in Gemüsebeeten als problematisch, da sie sich schnell ausbreiten und sogar gesundheitliche Risiken bergen können, vor allem für Kinder und Haustiere.
Umgang mit invasivem Unkraut: Was tun?
Es gibt verschiedene Unkrautarten, von invasiv bis potenziell gefährlich. Ein Beispiel ist der Portulak, der oft in Gärten und Gemüsebeeten wächst und nicht nur essbar, sondern auch gesundheitsfördernd ist.
Viele wissen nicht, dass Portulakblätter reich an Omega-3-Fettsäuren sind, die Entzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken. Sie verbessern die Durchblutung und senken das „schlechte“ Cholesterin. Daher lohnt es sich, diese Pflanze nicht sofort zu entfernen.
Gesundheitliche Vorteile und historische Bedeutung des Portulaks
100 Gramm Portulakblätter der Oleracea-Sorte enthalten etwa 350 mg Omega-3-Fettsäuren – mehr als viele andere pflanzliche Quellen. Die Sativa-Variante lässt sich einfach anbauen und wächst häufig in heimischen Gärten.
Darüber hinaus liefert Portulak wichtige Vitamine wie A, B, C und Beta-Carotin. Bereits im alten Ägypten wurde die Pflanze wegen ihrer heilenden Wirkungen geschätzt. Die Traditionen setzten sich in arabischen Kulturen und im gesamten Mittelmeerraum fort.
Die Schulmedizin nutzt Portulak unter anderem zur Behandlung von Juckreiz durch Insektenstiche und für die Darmgesundheit. Er wird roh oder gekocht in Salaten und Suppen verwendet.
Allerdings hat Portulak auch eine Wirkung ähnlich zu chemischen Herbiziden: Sein Wachstum zeigt an, dass der Boden möglicherweise belastet ist. Daher ist vor dem Verzehr immer eine Rücksprache mit dem Arzt ratsam.
